Schritt 1 — Die Frage definieren, die die Matrix beantworten muss
Eine Matrix ist nur so scharf wie die Frage, die sie beantwortet. Schreibe die Forschungsfrage zuerst auf und formuliere sie so, dass ein Paper zustimmen, widersprechen oder schweigen kann — genau das macht Spalten befüllbar. In der WriteGo-Matrix ist die Forschungsfrage die erste der acht festen Spalten, sodass die jeweilige Rahmung jedes Papers direkt unter deiner steht und Diskrepanzen früh auffallen.
Schritt 2 — 5 bis 30 vergleichenswerte Paper auswählen
Bei etwa fünf Papern beginnen paperübergreifende Muster aufzutauchen; jenseits von dreißig wird die wortwörtliche Beleg-Erfassung unrealistisch. Beziehe Paper ein, die deiner erwarteten Antwort widersprechen — Konflikte sind der Sinn einer Matrix. In WriteGo lädst du PDFs bis 10 MB in die eigene Paper-Bibliothek der Matrix hoch; die serverseitige Textextraktion läuft für jedes Paper, mit OCR für gescannte Seiten, und jedes Paper zeigt seinen Verarbeitungsstatus mit Wiederholen und Löschen.
Schritt 3 — Die acht Beleg-Spalten festlegen
Verwende acht Spalten: Forschungsfrage, Stichprobe, Methode, Ergebnis, Effekt, Grenze, Interessenkonflikt und DOI. Ein fester Satz zwingt die unbequemen Spalten — Grenzen und Interessenkonflikte — dazu, für jedes Paper erfasst zu werden, und hält Matrizen über Projekte hinweg vergleichbar. WriteGo legt genau diesen Spaltensatz fest und befüllt Kandidatenzeilen automatisch aus den extrahierten Metadaten-Checkpoints der Paper vor, sodass das Raster von dem ausgeht, was die Paper aussagen.
Schritt 4 — Wortwörtliche, seitengenau belegte Evidenz erfassen
Fülle Zellen mit wortwörtlichen Zitaten, nicht mit Paraphrasen, und notiere die Seite beim Erfassen. Eine Zelle mit „n = 214, Studierenden-Stichprobe (S. 4)“ lässt sich in Sekunden verifizieren; eine unbelegte Zusammenfassung nicht. In der WriteGo-Matrix enthält jede inhaltstragende Zelle Aussagen, belegt durch erfasste Zitate mit Paper-Version-, Seiten- und Zeichenoffset-Verortung, und die paperübergreifende Suche stellt nützliche Passagen als ausstehende Evidenz bereit, statt als kopierte Fragmente.
Schritt 5 — Konflikte markieren, statt sie zu mitteln
Wenn zwei Paper sich widersprechen, markiere den Konflikt — mittle ihn nicht weg. Widersprüchliche Evidenz ist meist der interessanteste Teil der Synthese und wird oft zum Diskussionsteil. WriteGo hält ungeprüfte, nicht-verortete, prüfbedürftige und widersprüchliche Status sichtbar unterscheidbar und legt nie einen Blackbox-Qualitätsscore darüber.
Schritt 6 — Über Zeilen und Spalten hinweg synthetisieren
Lies die Matrix spaltenweise: gruppiere Paper nach Methode, vergleiche Effektrichtungen und lass Aussagen aus Zellen entstehen statt aus dem Gedächtnis. Schreibe jede Synthese-Aussage so, dass sie auf bestimmte Zellen zurückverweisen kann, sodass jede Feststellung in der Übersicht auf ein wortwörtliches, seitenverknüpftes Zitat zurückverfolgt werden kann.
Schritt 7 — Exportieren, zitieren und Evidenz weitergeben
Exportiere die fertige Matrix nach Markdown oder formelsicheres CSV und erzeuge Referenzen in APA 7, MLA 9, Chicago, BibTeX oder RIS — aufgelöst aus der DOI, arXiv-ID, PubMed-ID oder URL jedes Papers mit Provenienz je Feld. Um aus der Matrix zu schreiben, übergib ausgewählte Evidenz an Writer Agent oder Integrity Review als Nur-Referenz-Quellpaket, das Seitenzahlen und Zeichenoffsets trägt, niemals Volltext.